Neue Deutschland Trikots 2016

Die passende Ausrüstung für den kommenden Erfolg: Die neuen DFB-Trikots zur EM 2016

Die einen zählen die Tage, die anderen sammeln bereits die ersten Paninisticker und wieder andere suchen bereits ihre Fanausrüstung zusammen: Das lange Warten auf das Eröffnungsspiel der EM hat bald ein Ende. Während die Spekulationen über den endgültigen Kader noch in vollem Gange sind, stehen einige Fakten schon seit Langem fest. Das deutsche Team wird sein ersten Spiel am 12. Juni gegen die Ukraine bestreiten. Spätestens ab 21:00 Uhr heißt es für alle Fans: Fernseher einschalten und mitfiebern. Vier Tage später steht anschließend die Partie gegen Polen an und am 21. Juni endet die Gruppenphase für die DFB-Auswahl mit dem Spiel gegen Nordirland. Wer nun tatsächlich auf dem Platz aufläuft, bleibt allerdings bis jetzt noch ungeklärt. Bei einer anderen Frage gibt es hingegen schon eine eindeutige Antwort. Die Trikots des deutschen Mannschaft wurden schon im Herbst letzten Jahres erstmals präsentiert. Der Hersteller Adidas hat sich ohne Zweifel mächtig ins Zeug gelegt – und das Ergebnis kann sich nach Meinung vieler Fans sehen lassen.

EM-Trikot-Heim-Produktbild

Das neue Deutschland Heimtrikot

Wie schon in der Vergangenheit präsentiert sich das deutsche Team in den klassisch-eleganten Farben echter Sieger. Schwarz und weiß kombiniert mit den passenden Logoaufdrücken sollen auch bei dieser EM für die richtige ästhetische Wirkung des Trikots sorgen und der Elf zu einem glanzvollen Auftritt verhelfen. Das T-Shirt des Deutschland Trikots ist ganz in weiß gehalten und gewinnt durch den schwarzen Rundkragen und die in schwarz-rot-gold verzierten Ärmel einen zusätzlichen Akzent. Auf der Brust der Spieler prangen neben dem goldenen FIFA-WM-Badget die Jahreszahlen der gewonnenen Fußball-EM und WM. Die dazu passenden Hosen überzeugen mit schlichtem Schwarz. Wer jetzt auf dem Platz noch nach seinem Favoriten aus dem Team sucht, kann die Nummer auf dem weißen Hintergrund auch aus der Ferne deutlich erkennen – und weiß damit gleichzeitig immer, wer gerade um den Ball kämpft oder die Chance auf den entscheidenden Treffer hat. Getestet haben die Spieler ihr neues Outfit auch schon: Beim Testspiel gegen Frankreich und bei der Partie gegen Italien lief die Mannschaft im neuen Heimtrikot auf.

Das neue Deutschland Auswärtstrikot

Kurz nach dem Heimtrikot lichtete sich auch das Dunkel um die Frage nach den neuen Auswärtstrikots. Die Spieler kombinieren bei diesem Trikot eine weiße Hose mit einem schnittigen Wendetrikot, das sich bei Bedarf auch umgekehrt tragen lässt. Wer schnell mal ein kurzes Match bestreiten möchte, kann sein Trikot damit mit wenigen Handgriffen auf links drehen und bequem in bester Montur durchstarten. Die offizielle Seite des Trikots erstrahlt in schwarz-roten, breiten Streifen quer über das ganze Shirt. Der Stoff vom Hals bis zu den Schultern ist mit schwarz-weißen Streifen gestaltet. Neben den klassischen Logos auf der Front runden schließlich vier goldene Sterne den Look ab. Zum Einsatz kam das neue Auswärtstrikot beim Testspiel gegen England am 26.3. !

Spekulationen angereichert mit Fakten: Wer schafft es in den DFB Kader?

Getragen haben die neuen Trikots damit schon viele Spieler. Doch wer schafft es wirklich in den Kader? Dieser Frage widmen sich unterschiedlichste Kreise und liefern sich dabei mitunter heftige Diskussionen. Inoffiziell hat Bundestrainer Joachim Löw bereits am 24. Januar für erste Klarheit gesorgt. An diesem Tag gab er den Kader mit 31 Nationalspielern bekannt. Von den 31 vertreten aber letztlich nur 23 Deutschland tatsächlich während der EM. Bis spätestens 10 Tage vor dem Eröffnungsspiel am 10. Juni muss sich Löw nun endgültig festlegen. Bis dahin werden einige Fans bestimmter Spieler zweifellos noch bange Stunden erleben. Mit 18 von 23 Spielern aus der vergangenen Weltmeister-Saison setzt Löw erkennbar auf bewährte Favoriten. Neuer und Zieler im Tor, Boateng, Hummels und Mustafi in der Abwehr, Khedira und Podolski im Mittelfeld und Gòmez und Götze im Sturm – das kommt den meisten nicht zu Unrecht bekannt vor. Neue Namen im hoffentlichen deutschen Fußballerhimmel für 2016 sind darüber hinaus Max Kruse, Marco Reus oder auch Kevin Trapp. Nach den Testspielen ist Löw seiner endgültigen Entscheidung vermutlich ein gutes Stück näher gekommen und dürfte nun bald die lang ersehnten Fakten liefern. Einige Spieler haben sich in letzter Zeit hervorgetan, andere weniger – wer seine Form bis zum ersten Spiel noch verbessern kann und wer hinter den Erwartungen zurückbleiben wird, ist nun die Frage, mit der sich Löw auseinandersetzen muss. Zumindest beim letzten Mal lag er zweifellos richtig. Bleibt zu hoffen, dass das auch diesmal der Fall ist.

Und das war früher: Eine kleine Zeitreise zu den Trikots der Vergangenheit

So sehen Sieger aus! An die Bilder der strahlenden Spieler der vergangenen WM können sich wohl die meisten noch bestens erinnern. Den Titel holte sich die Nationalelf im strahlenden Weiß mit markantem Brustring in verschiedenen Rottönen. Im Gegensatz zu allen vorausgehenden Designs verzichteten die Macher hier bewusst auf die traditionelle schwarze Hose. Was anfangs für kontroverse Diskussionen sorgte, verkaufte sich im Anschluss so gut wie kein anderes Trikot der Vergangenheit. Der Blick noch weiter zurück zeigt die Wertschätzung lang etablierter Standards: Schwarz und Weiß prägen das Bild seit der WM 1954. Auflockerungen von diesem klassischen Muster gab es zwischenzeitlich ab 1990, als die deutsche Flagge sich vorübergehend deutlicher im Outfit spiegelte. Inzwischen ist das Design jedoch wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Wie der charakteristische Look sich diesmal schlägt, bleibt abzuwarten. Zu erkennen sind die Deutschen in jedem Fall.

In schwarz-weiß zu hoffentlich vielen Siegen

Wie stehen nun die Chancen auf einen neuen Titel oder zumindest ein gutes Abschneiden bei der kommenden EM? Mithilfe der Trikots lässt sich diese Frage selbstverständlich nicht beantworten. Doch bei den Testspielen hat der neue Look der deutschen Nationalmannschaft sowohl optisch als auch praktisch schon einmal vollauf überzeugt und auch die Begeisterung der Fans hervorgerufen. Von der klamottentechnischen Seite aus steht dem Erfolg damit nichts im Wege. Im stylishen Schwarz-Weiß oder auch lässigen Schwarz-Rot werden wohl in diesem Sommer zahlreiche Anhänger des Nationalteams ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen. Adidas hat zweifellos nicht nur in der Vergangenheit bewiesen, das seine Trikots die Grundlage für packende Spiele bieten können. Wer nun tatsächlich mit welcher Trikotnummer auf den Platz laufen darf, liegt jetzt in der Hand von Joachim Löw – die Spannung steigt!